Freelancer-Tagessatz-Rechner
Der Tagessatz, der Ihr Wunscheinkommen wirklich zahlt.
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Der Tagessatz, der Sie nicht arm macht
Der klassische Anfängerfehler: ein Monatsgehalt durch 20 Tage teilen. Heraus kommt ein Satz, der Abgaben, Urlaub, Akquise und Kosten vergisst — und ein Jahr, in dem man mehr arbeitet, um weniger zu verdienen. Dieses Tool geht die Kette richtig herum: vom gewünschten Nettoeinkommen zum auszuweisenden Satz.
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Vom Ziel-Netto ausgehen
Das Monatseinkommen, das Sie wirklich behalten wollen, plus Ihre Betriebskosten.
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Die Realität einstellen
Abgaben und Steuern Ihres Status, freie Wochen (Urlaub + Flauten), abrechenbare Tage pro Woche.
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Satz ausweisen
Auf die nächsten 5 aufgerundet — mit abgerechneten Tagen/Jahr und zugehörigem Umsatz.
Beispiel: 3 000 € netto pro Monat anpeilen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Ziel-Netto + Kosten | 3 000 € + 300 €/Monat |
| Abgaben und Steuern | 45 % vom Umsatz |
| Abgerechnete Tage | 45 Wochen × 4 T = 180 T/Jahr |
| Erforderlicher Jahresumsatz | 72 000 € |
| Resultierender Tagessatz | ≈ 400 € |
Dieser Satz ist eine wirtschaftliche Untergrenze, keine Positionierung: Der Markt zahlt den wahrgenommenen Wert, nicht Ihre Kosten. Ist Ihre Spezialität mehr wert, berechnen Sie mehr — nie weniger als diese Untergrenze.
Häufige Fragen
Warum muss mein Tagessatz so hoch sein?
Weil ein Freelancer keine 218 Tage im Jahr abrechnet, wie ein Angestellter sie arbeitet. Zwischen Urlaub, Feiertagen, Akquise, Verwaltung und Flauten sind 140 bis 180 abgerechnete Tage die übliche Realität. Und von jedem Euro Umsatz gehen je nach Status 25 bis 50 % an Abgaben und Steuern.
Was gehört in „Abgaben + Steuern“?
Der Gesamtprozentsatz, der von Ihrem Umsatz abgeht: Sozialabgaben, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, nicht erstattete Mehrwertsteuer. Solo-Selbstständige liegen oft bei 25-35 %; Gesellschaften mit Gehalt eher bei 45-55 %. Passen Sie es Ihrer realen Lage an.
Warum nur 4 abgerechnete Tage pro Woche?
Der fünfte Tag geht für Akquise, Angebote, Buchhaltung, Weiterbildung und Marktbeobachtung drauf — unverzichtbare, aber nicht abrechenbare Arbeit. Erfahrene Freelancer planen dieses Verhältnis von Anfang an ein.
Mein berechneter Satz liegt über dem Markt: Was tun?
Drei Wege: stärker spezialisieren (Nischen zahlen mehr), Kosten oder Zieleinkommen senken, oder abrechenbare Tage erhöhen (lange Mandate = weniger Akquise). Den Satz ohne Plan zu senken heißt, die Differenz aus dem eigenen Gehalt zu finanzieren.